Drei-Burgen-Klinik

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Rehabilitationsziele

Ziel der Rehabilitation ist die optimale Einstellung des Diabetes mellitus und die Behandlung von diabetischen Folgeschäden sowie Risikofaktoren. Damit soll eine drohende oder bereits bestehende Beeinträchtigung der Teilhabe im körperlichen, psycho-sozialen und beruflichen Bereich abgewendet oder gemindert werden, um dadurch die Lebensqualität zu verbessern.

Dazu sollen:

  • bestehende Diabetes- Therapieformen optimiert werden
  • Folgeschäden und Risikofaktoren der Erkrankung erfasst und behandelt werden
  • Informationen über die Erkrankung und ihre Folgen umfassend verbessert werden
  • Krankheitsgerechte Änderungen der Ernährungsgewohnheiten erreicht werden
  • Möglichkeiten für Nachschulungen wahrgenommen werden

Therapeutisches Konzept

Das therapeutische Konzept ist darauf ausgerichtet, durch unterschiedliche Schulungs- und Therapieansätze die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sowie die soziale Integration zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Hierzu stehen folgende Diagnoseverfahren zur Verfügung:

  • Internistische Diabetes- Diagnostik
  • Herz- Kreislauf- Diagnostik einschließlich 24 Stunden Blutdruckmessung, Echokardiographie, Belastungs-EKG, Doppler- und Duplex- Untersuchung des ateriellen Gefäßstatus im speziellen der hirnversorgenden Arterien
  • Neuropathie-Diagnostik einschließlich Stimmgabel-Test, Mikrofilament, Kalt-/ Warmdiskrimination
  • Fußstatus-Diagnostik einschließlich Vorstellung beim Orthopädietechniker
  • Fakultativ Röntgenuntersuchungen
  • Fakultativ fachärztliche Konsiliaruntersuchungen, u.a. Augenarzt, Nephrologe, Neurologe

Medizinische Versorgung, die folgende Therapieverfahren einschließt:

  • strukturierte, modular aufgebaute Schulungsprogramme für geschlossene Patientengruppen mit insbesondere folgenden Therapie- Formen des Typ 2 Diabetes: Diät, orale Antidiabetika, CT, ICT
  • stadiengerechte Therapie des diabetischen Fußsyndroms

Ernährungsberatung:

  • Kleingruppen
  • Einzelberatung
  • Lehrküche

Bewegungstherapie:

  • Gruppengymnastik in der Halle und im Bewegungsbad
  • Nordic-Walking, Teilnahme am freien Schwimmen

Verhaltenstraining:

  • Änderung des Lebensstils (Bewegung, Vermeidung schädigenden Verhaltens)

Entspannungstherapie:

  • Autogenes Training
  • progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Reha- und sozialmedizinische Betreuung und Beratung

Möglichkeiten zur Nachschulung

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